Möchten Sie mal sehen, wie sich Ihre Hunde im Sauerland betten könnten?
Voilà! Sie sehen doch ganz zufrieden aus, oder?
Archiv des Autors: podifee
Ja Logo!
Nachdem mir die liebe Anne Ries (auch so eine irre Podenco-Frau 😎 ) ein wunderschönes Logo für die Villa Baldur entworfen hatte – für mich die perfekte Symbiose aus der filigranen Eleganz der 50er Jahre und der Grazie der Ibicencos – und dies nun schon seit einiger Zeit stolz auf den Verträgen und den Schreibblöcken im Haus prangt, musste ich es über kurz oder lang natürlich auch an die Fassade bringen.
Es war gar nicht so einfach, einen Produzenten zu finden, der das wunschgemäß und nicht zuletzt erschwinglich umsetzen konnte. Wenig einfach war außerdem die Montage an der Fassade bei regem Wind, der die mühsam ausgerichtete Papierschablone immer wieder herunterriss. Aber nun hängt das gute Stück, und ich bin begeistert. Ihr hoffentlich auch?
Freie Sicht bis …
Ich hab es doch getan. Allen Protestrufen zum Trotz, die den prädestinierten Weihnachtsbaum und Sichtschutz vorm Panoramafenster unbedingt erhalten wissen wollten, habe ich ihn fällen lassen. Was die Sicht nach drinnen behindert, behindert sie eben auch nach draußen – auf die wunderbaren Rhododendren, aber auch in die Ferne. Außerdem nahm der olle Nadelbaum wichtige Rasenfläche weg und passte nicht zum übrigen Bewuchs des ohnehin kleinen „Parkanteils“ des Grundstücks.
Nun steht an seinem Platz eine dieser saubequemen und robusten Relaxliegen, wie man sie inzwischen auf vielen Wanderwegen im Sauerland zum Ausruhen findet – was für ein Komfortschritt gegenüber den gewohnten alten Holzbalken! Auf der überbreiten Liege lässt es sich – immer noch sichtgeschützt vor den Nachbarn durch den riesigen Rhododendron – wunderbar entspannen, im linken Arm ein Hund, im rechten ein gutes Buch, und geradeaus der unverbaute Blick auf … ja, auf was eigentlich? Ist es die Markshöhe? Oder die Homert? Oder der Estenberg? Meine Orientierung ist leider bescheiden. Macht aber nix – Hauptsache, es ist schön 😎
In voller Blüte
Anfang Juni, und die großen Rhododendren stehen in voller Blüte – womöglich die schönste Zeit im Garten!
Meinen Podencos sind die schönen Farben natürlich schnuppe – sie lieben die großen Büsche dennoch, weil sie wohl hierzulande dem am nächsten kommen, was sie aus der spanischen Macchia kennen. Sie jagen einander drumherum und finden darunter Schatten.
Und was habe ich, auf der Suche nach dem ein oder anderen Hund, darunter gefunden? Ein altes, verwittertes Holzkreuz, total verwachsen mit dem Rhododendron, das sicherlich das Grab eines alten hündischen Weggefährten der Vorbesitzerfamilie markiert. Denn auch die hatte immer Hunde und war sehr erfreut, dass nun wieder Hunde in der Villa leben …
Letzte Ausfahrt Sauerland
Ohne Seitenhiebe auf die verschrobenen Hinterwäldler und ihre katholisch-konservative Lebensart geht es wohl nie ab, wenn das Sauerland mal überregional erwähnt wird, nicht mal bei der Namensfindung für einen Fernsehfilm – aus dem so positiven Arbeitstitel „Forever Sauerland“ wurde am Ende nur die mehrdeutige „Letzte Ausfahrt Sauerland„. Dennoch freue ich mich sehr auf die Erstausstrahlung dieses ganz in der Nähe der Villa Baldur u.a. am Möhnesee und in Hellefeld (ca. 5 km entfernt) gedrehten Road Movies mit Heiner Lauterbach und Friedrich von Thun. Also, Sauerland-Freunde, nicht verpassen – am kommenden Freitag, 15. Mai, um 20h15 in der ARD!
Aus Urlaub wird Ernst
Wir haben Mai, und die ersten Mieter haben ihre Kurzurlaube in der Villa Baldur schon verbracht. Natürlich war ich sehr aufgeregt, wie ihr Expertenurteil ausfallen würde – schließlich hatten sie allesamt mehr Erfahrung mit dem Mieten von Ferienhäusern als ich mit dem Vermieten. Bislang ist das Feedback jedoch nur positiv, und ich bin beruhigt – bei der Ausstattung habe ich offenbar nichts Wesentliches vergessen, und der nicht ganz hundskommune 😉 Einrichtungsstil ist noch niemandem aufgestoßen. Im Gegenteil: Eine Gästin fand sogar Spaß daran, Details, die ihr ins Auge fielen, ins rechte Licht zu rücken. Ich freue mich sehr darüber und sage DANKE für die schönen Bilder!
Schneeeee!
Fast wie Australien
„Ist das schön hier … fast wie im Sauerland!“
sagte Walter Freiwald nach seiner Entlassung aus dem Dschungelcamp – und ich habe genau dasselbe gedacht, als die Kamera über die sanft geschwungenen, vom sattgrünen Regenwald bedeckten Hügel im Osten Australiens schwenkte – fast wie in der Homert! Und was schließen wir daraus? Genau: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah …
Na dann Prost!
Veltins, so heißt der heimische Goldsaft und ist vermutlich das zweite Getränk, mit dem ein echter Hochsauerländer nach der Muttermilch in Berührung kommt. Wie er aber gebraut wird? Ich habe erst jetzt eine bessere Idee – nach einem Dreivierteljahr habe ich es endlich geschafft, an einer Führung teilzunehmen, obwohl die Villa Baldur nur 200m entfernt liegt. 90 Prozent des Gelernten habe ich allerdings schon wieder vergessen, deswegen habe ich ein paar Bilder mitgebracht 😎
P.S. Keine Sorge übrigens, Gäste der Villa Baldur – obwohl so nah, hört und sieht man nichts von der Brauerei. Nur ganz selten, wenn die Bauern sich die Maische-Abfälle als Tierfutter auf den Anhänger laden, dann liegt ein leicht süßlicher Duft in der Luft. Der Sauerländer liebt ihn …
Brauereitouren finden jeden Dienstag um 9h30 ohne Anmeldung statt.
Laut rieselt der Kalk
Da flüchtet man aus der Einflugschneise der Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf und der Hektik der Großstadt ins Sauerländer Senioren-Paradies, und dann das … seit ein paar Tagen kreisen gleich mehrere Hubschrauber im Tiefflug über den umliegenden Dörfern und Wäldern und erinnern mich ein wenig an meine Kindheit in den 70ern, als die Düsenjäger-Testflüge zum täglichen Bild gehörten. Auch wenn sie in ihrem Dunkeloliv gut zur Bundeswehr passen würden – diese Hubschrauber fliegen für einen besseren Zweck. Sie wurden von den Waldbesitzern angeheuert und streuen Kalk aus, um einer Übersäuerung der Sauerländer Wälder entgegenzuwirken. Dafür haben wir Verständnis, und in ein paar Tagen ist der Zauber ja schon wieder vorbei …
